DAV SEKTION RINGSEE e.V.
INGOLSTADT

Bergwandern/Bergsteigen

11.02.2023 -12.02.2023
Goldsteig/Oberpfälzer Wald/Haertl

-Hohler Stein, Klammerfelsen, Gibacht und Dreiwappen: Winterliche Filetstücke am Goldsteig-

Gehzeiten: 1. Tag: ca. 4,25 Std.; 2. Tag: ca. 7,25 Std.

Höhenunterschiede: 1. Tag: 520 Hm (Aufstieg) + 268 Hm (Abstieg); 2. Tag: 480 Hm (Aufstieg) + 820 Hm (Abstieg)

Kategorie: mittel

Übernachtungsstützpunkt: Landhotel Gruber in Herzogau

Hinweise:

  • Teilnehmerbegrenzung auf max. 7 Teilnehmer
  • Streckenwanderung von Geigant bei Waldmünchen nach Furth im Wald
  • Die An- und Abreise erfolgt mit der Bahn
  • Teilnahmebedingung: Bis auf Weiteres Nachweis eines negativen Corona-Selbsttests
  • Die allgemeinen Empfehlungen des DAV zum Bergsport in Corona-Zeiten unter https://www.alpenverein.de/bergsport/aktiv-sein/bergsport-in-corona-zeiten_aid_34920.html sind zwingend einzuhalten!
  • Nähere Informationen direkt bei Sebastian Haertl (s. u.)

Anmeldung: Bitte bis spätestens 15.12.2022 bei Sebastian Haertl (sebastian.haertl@dav-ringsee.de); Es gilt das "Windhund-Prinzip"!

Achtung: Derzeit 2 freie Teilnehmerplätze, noch zu vergeben bis spätestens 04.02.2023!

18.03.2023
Rund um Blaubeuren/Schwäbische Alb/Haertl

-Naturwunder und Panoramablicke: Eine Entdeckungsreise um den berühmten Blautopf-

Gehzeit: 7 Std.

Höhenunterschied: 600 Hm

Kategorie: leicht 

Hinweise:

  • Teilnehmerbegrenzung auf max. 7 Teilnehmer
  • Die An- und Abreise erfolgt mit der Bahn
  • Achtung: Rundwanderung von ca. 23 km
  • Teilnahmebedingung: Bis auf Weiteres Nachweis eines negativen Corona-Selbsttests
  • Die allgemeinen Empfehlungen des DAV zum Bergsport in Corona-Zeiten unter https://www.alpenverein.de/bergsport/aktiv-sein/bergsport-in-corona-zeiten_aid_34920.html sind zwingend einzuhalten!

Anmeldung: Bitte bis spätestens 15.03.2023 bei Sebastian Haertl (sebastian.haertl@dav-ringsee.de); Es gilt das "Windhund-Prinzip"!

Achtung, derzeit leider ausgebucht

15.04.2023
Schafkopf/Ammergauer Alpen/Haertl

-Zweitklassige Höhe, erstklassige Aussicht-

Gehzeit: 5 Std.

Höhenunterschied: 800 Hm

Kategorie: mittel

Hinweise:

  • Teilnehmerbegrenzung auf max. 7 Teilnehmer
  • Die An- und Abreise erfolgt voraussichtlich mit der Bahn
  • Teilnahmebedingung: Bis auf Weiteres Nachweis eines negativen Corona-Selbsttests
  • Die allgemeinen Empfehlungen des DAV zum Bergsport in Corona-Zeiten unter https://www.alpenverein.de/bergsport/aktiv-sein/bergsport-in-corona-zeiten_aid_34920.html sind zwingend einzuhalten!

Anmeldung: Bitte bis spätestens 12.04.2023 bei Sebastian Haertl (sebastian.haertl@dav-ringsee.de); Es gilt das "Windhund-Prinzip"!

Achtung, derzeit leider bereits ausgebucht!

  • Alle von der DAV Sektion Ringsee angebotenen Bergtouren werden von ehrenamtlich tätigen und vom DAV geprüften Wanderleitern, und Fachübungsleitern eigenverantwortlich durchgeführt.
  • Bei allen angebotenen Touren handelt es sich um offizielle Touren der Sektion. DAV-Mitglieder sind hierbei -ebenso wie bei ihren privaten Unternehmungen- über den alpinen Sicherheits Service (ASS) zusätzlich umfangreich versichert. Dies beinhaltet auch die seit Januar 2022 neue Haftpflichtversicherungspflicht für Skipisten in Italien. Für Nichtmitglieder gibt es bei Interesse ein Angebot des DAV, der über die Würzburger Versicherung einen Reise-, Sport- und Freizeitschutz anbietet. Informationen hierzu unter https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Versicherungen/ oder über die Sektionsgeschäftsstelle.
  • Die telefonische oder schriftliche (E-mail) Anmeldung erfolgt direkt bei dem/der jeweiligen Führer/in.
  • Mit der Anmeldung ist eine Anmeldgebühr von 5,00 an den/die jeweilige/n Führer/in zu leisten. 
  • Die TN-Gebühr beträgt in der Regel 10,00 pro Tag und wird im Rahmen der geltenden Honorarordnung der DAV Sektion Ringsee festgelegt. Die Anmeldegebühr wird auf die TN-Gebühr angerechnet. Über die tatsächliche Höhe der TN-Gebühr entscheidet der/die jeweilige Führer/in, je nach Dauer der Gesamttour, Anzahl der TN und der entstehenden Gesamtkosten der Unternehmung.
  • Ein Rücktritt von der verbindlich gebuchten Tour ist nur in begründeten Ausnahme-Fällen möglich. (Insbesondere schlechtes Wetter ist kein Rücktrittsgrund!). 
  • Über die Teilnahme an einer Tour bzw. die Durchführung der Tour entscheidet ausschließlich der/die Tourenführer/in in eigener Verantwortung. Bei Absage der Tour durch den/die Tourenführer/in wird die Anmeldegebühr selbstverständlich zurückbezahlt.

Andrea Anzalone

Fitzner Harald

 

Mail: harald.fitzner@dav-ringsee.de

Haertl Sebastian

Trainer C Bergwandern / DAV-Wanderleiter

Mail: sebastian.haertl@dav-ringsee.de

Kaufmann Michael

FÜL Bergsteigen

Tel: 0841/8817309

Mail: michael.kaufmann@dav-ringsee.de

Kettner Sebastian

Trainer C Bergsteigen

Mail: sebastian.kettner@dav-ringsee.de

Pöhler Ernst

DAV Wanderleiter

Tel: 0841/77354

Mail: ernst.poehler@dav-ringsee.de

Simak Roger

DAV Wanderleiter

Tel.: 0151/20203212

Mail: roger.simak@dav-ringsee.de

Waldmüller Wolfgang

Tel.: 0804/29788601

2021 – Rückblick auf ein besonderes Jahr

 

Im Dezember, alle Jahre wieder,

Schreibt man diese Zeilen nieder,

Wie’s in den Vormonaten ergangen,

In alpinistischen Belangen.

 

Gar als kleine Tradition,

Wurde es bezeichnet schon

So die ganze Geschicht‘,

Auch heuer verfasst als Gedicht.

 

Wie 2020 ward‘ zerronnen,

So 2021 hat begonnen.

Corona allerorten,

Braucht keiner Erklärung mit viel Worten.

 

Verworfene Pläne stapelten sich zum Stoß,

Mit DAV-Touren war einfach nichts los.

Endlich im Juli dann, starteten wir groß,

Mit einer 4-Gipfel-Tour ganz famos!

 

Ein Kopf, eine Platte und zwei Wände,

Sprachen durchaus alpine Bände,

Brauchten wir zu Hilfe auch die Hände.

 

In der zweiten Etage, vis-à-vis zum Wendelstein,

Genießt man den Fernblick oft allein.

Ein paar Höhenmeter waren’s schließlich schon,

Die Einkehr an der Wirtsalm wohlverdienter Lohn.

 

Auflagen hin, Auflagen her,

Verleideten sommers den Hüttenaufenthalt sehr.

Die großen Gipfel uns nicht beschieden,

Wir gaben uns mit Tagestouren zufrieden.

 

Raue Pfade und schrofige Grate,

Standen im August uns Pate.

Auf Schellschlicht und Bayerkarspitz‘,

Mit ausgefeilter Taktik ohne Donner und Blitz.

 

Im September, wieder sollt‘ es nicht sein,

Eine Wanderwoche im Lande Krain.

Schnell musste eine Alternative her,

Das Allgäu gefiel uns dazu sehr.

 

Kost und Logis im Tal,

Das Wirtshaus als Nachbar – wie ideal,

Jeden Tag woanders hinauf,

So nahm die Woche rasch ihren Lauf.

 

Vom Nagelfluher Herrgottsbeton

Zum wilden Hirschbach-Cañon,

Vom Piesenkopf und baazig‘ Hochmooren

Zum zerklüfteten Sorgschrofen und Felsentoren.

 

Vom Besler, dem Alpinen,

Zu Ponten und Bschießer, dem Verschrienen,

Im schwelgenden Blick zurück,

Dankbar für ein gleichwertiges Glück.

 

Herbstlich frisch war’s im Oktober,

Brauchte es schon den dicken Pullover.

Doch beeindruckte tief die Natur

Auf unserer Oberpfalz-Tour.

 

Burg Leuchtenberg grüßt hoch oben thronend,

Die Täler von Waldnaab und Pfreimd recht lohnend.

Umrankt von bizarren Felsgebilden,

Exkursionen in sagenumwobenen Gefilden.

 

Wasser, Stein, verwunschene Wälder – so viel Natur,

Ein Muss ist auch ein wenig Kultur.

Das Namensrätsel von „Vohenstrauß“ – selbst den Etymologen ein Graus –

Lösten wir ebenso nicht,

Lieber zünftig auf ein Zoigl - wohlgelegene Pflicht!

 

Einsam und still war’s am Wildbarren,

Drunten zur Leonhardifahrt die Menschenscharen.

Stimmungsvolles Sonne-Wolken-Spiel,

Obgleich der Kaiser grimmig und finster auffiel.

 

Am Bichlersee wir kräftesammelnd träumten,

Den farbenfrohe Wälder säumten.

Momente in einer Welt der Fantasie,

Der harten Realität damit entflieh‘.

 

Zuletzt am Bayerwald, am Breitenauriegel,

Hinterließen uns’re Schuhe ihre Siegel

Finstere Wälder, im mystischen Nebel,

Sogar der Winter war schon am Hebel.

 

Der erste Schnee, ein untrügliches Zeichen,

Dass der Herbst musst‘ in den Bergen weichen.

Was mag der Winter, das neue Jahr, wohl bringen,

Wenn wir noch immer mit der Pandemie ringen?

 

Kaum ist es zu wagen, Verbindliches vorherzusagen,

Bei all den gegenwärtigen Plagen.

Bleibt allein die Moral von der Geschicht‘,

Pragmatisch die Zuversicht:

 

Wenn’s ned wird‘ no schlimmer, a bisserl was geht immer!

Sebastian Haertl

 

 

 

2018 – Alles im Fluss   

Tourenrückblick 2018 von Sebastian Haertl

 

Aller Jahre Ende, der DAV-Jahresbericht als Bürde

Der so manchen stellt vor eine große Hürde.

Frisch und bunt und interessant soll er sein –

Sonst ihn niemand lesen würde!

 

So probier‘ ich es aus mit einem Gedicht,

statt einer langen Geschicht‘.

Und wem es nicht gefällt,

sich besser im Hintergrund hält.

Sonst entfährt es meinem Rachen –

„Er soll selbst es besser machen!“

 

Was 2018 ganz besonders war –

ich weiß es nicht.

Viele einzigartige Stunden und Erlebnisse summieren sich über‘s Jahr

Die Höhepunkte darunter -

abhängig eines jedem ganz persönlicher Sicht.

Froh stimmt uns jedoch das Glück

Dass wir immer gesund und wohlauf sind zurück.

 

Der Winter machte sich über lange Zeit rar

Sodass an Eis und Schnee oft Mangel war.

Frühlingshaft im Januar ging’s los

Mit einer großen Rund‘ über die Riesenburg bei Doos.

In der Fränkischen Schweiz 26 km und 1029 Höhenmeter –

Ist durchaus sportlich und schafft nicht jeder.

 

Doch Zeit wurd’s zu gehen höher hinaus

Für’s Gebirg‘ holten wir dann die Schneeschuhe heraus.

Nieder‘ Bleick, Eibelkopf und Schwarzenberg hießen die Ziele

Die bewaldeten Alpenrandberge kennen nicht viele.

Das soll auch so bleiben

Daher will ich nicht zu viel davon schreiben!

 

Höhen, Höhlen und ein tiefes Wind(es)loch

Ende März begleitet uns in Franken der Winter doch.

Von Pommelsbrunn nach Hohenstadt, rauf und runter

Zunächst noch ganz munter.

Hinauf zur Geißkirche geht’s nicht mehr so locker

Und man freute sich in Eschenbach über den Wirtshaushocker.

Es stoßen bald die Krüge an – Zum Wohl! – es geht zurück mit der Bahn!

 

Im April an allen Ecken ein Triefen aus dem sumpfigen Schnee

Trotzdem war’s im Bayerwald schee!

Auch am Arber ist’s kein gemütlich Spazierengeh’n

Will man Spektakel an Rißloch- und Hochfällen seh’n.

 

Der Mai führt in den Chiemgau rein

Auf wildem Weg alleine sein – das ist fein!

Rudersburg, Karkopf und Hochscharten

Dort mit viel Natur aufwarten.

Dem Prinzregenten zu Ehren,

steigt man zum Frieder, dem hehren.

Wer gut 4 Stunden auf namentlichem Steige wandelt

Wird merken, um welch besonders Fleckerl es sich handelt.

Dem Fotografen sei empfohlen ein Stativ

Um einzufangen das fantastische Zugspitzmassiv.

 

Im Sommer gefallen die hohen Berge sehr

Also muss ein Dreitausender her, aber bitte nicht zu schwer.

Vor der Eisarena der Ötztaler Alpen zu wandern

Über Fundusfeiler und Wildgrat von der einen Hütte zur andern.

Namens Städte Ludwigsburg und Erlangen –

Kein unmögliches Unterfangen.

Wohl braucht’s gut Ausdauer, Wetter und sicherTritt

Sonst nimmt man bloß einen Gipfel mit!

 

Feucht und gewittrig im Julei

Das ist im Sommer so – ja mei …

Folglich lass das Kraxeln im Karwendel lieber sei‘.

Am Bärenlahner und Sonnjoch dann zu lang und zu steil

Die Seekarspitz‘ am Achensee geht aber allerweil.

 

Im August in den Rätikon

Mit den drei schönsten Gipfeln eine bärige Sache schon.

Kämpft man sich durch des Rachens Schlund

Übersteht des Bilkengrats Abgrund

Packt man der Sulzfluh Gipfelrund.

Bei Wolken, Nässe und Nebel

Sitzt Petrus allerdings am längeren Hebel.

Die Drei Türme lassen wir lieber sein

Und trinken auf der Lindauer Hütte Wein.

 

Es geht weiter über drei Jöcher nach Graubünden –

Solche Landschaft muss man erst finden!

Mutter Naturs Launen

Versetzen Dich in’s Staunen.

Sechs Stunden lang

Bis zur Schesaplanahütte unter wildem Felsenabhang

 

Geübte Geher meistern den Schweizer  Steig leicht

Das Panorama weit nach Süden reicht.

Die Schesaplana ist ein Rummelplatz

Vom Lünersee ja nur ein Halbtagessatz.

Viel schöner ist’s doch zu verweilen

Auf der Douglasshütte den Augenblick mit Freunden zu teilen.

 

Längst ist die Rundtour aber nicht vorüber

Braucht’s noch gut 4 Stund‘, in‘s Rellstal und Tschagguns hinüber.

Oder auch ein bisschen länger

Wenn man wird zum Käse-Fänger.

Sura Kees der Alpe Lün empfiehlt der Dichter

Wenn auch der Duft verzieht so manche Gesichter.

 

Im Vorkarwendel Stierjoch und Kotzen -

Viele werden wegen der anfänglichen Forststraße motzen -

Sind eine Riesentour,

Wenn man sich gut auskennt nur!

Leichtfertig Aspiranten muss ich warnen

Die Berge nach kurzem Stück Ihr Gesicht enttarnen!

 

Im September ist’s schließlich so weit,

Dass König Triglav uns zum dritten Mal schreit.

Vom letzten Jahr‘ wurd‘ uns gelehrt,

Die Julischen Alpen sind immer eine Reise wert!

Ehre, wem Ehre gebührt,

Geduldig Vorbereitung zum Gipfelerfolg führt.

 

Der Sommer war heiß und lang -

Auch im Oktober ihm kaum der Herbst die Oberhand abrang.

Mystisch wabernde Nebelschwaden

Morgendlich wenig zum Osterfeuerkopf einladen.

Einsame Steigspuren, gleich einer Himmelsleiter

Leiten zum Eschenloher Hirschberg weiter.

Durch’s Judental stieg man hinab in Richtung Wengen

Um das i-Tüpferl, die Asamklamm, noch dranzuhängen.

 

Nicht überall ist’s im November still

Doch lassen sich Winkel finden, wenn man will.

Sogar am Tegernsee –

Gut besucht wie eh und je

Gibt es Ecken,

Wo sich Reh und Hirsch verstecken.

So lernten wir den Ringspi[BH6] tz kennen,

zu dem sich kaum Touristen verrennen.

 

2018 wird noch ein paar Tage bleiben

Der Autor nun aber aufhört zu schreiben.

Sonst wird’s dem Leser zu lang

Und es verhallte – wie wäre das schade – der Worte klang.

 

So blicken wir gespannt auf’s Neue Jahr

Ereignisreich wird’s auf alle Fälle – das ist klar!

In diesem Sinne zu guter Letzt

Sei mit „Ein gutes Neues!“ ein Ende gesetzt.

 

VENEDIGER hÖHENWEG - SÜD