DAV SEKTION RINGSEE e.V.
INGOLSTADT

Bergwandern/Bergsteigen

  • Alle von der DAV Sektion Ringsee angebotenen Bergtouren werden von ehrenamtlich tätigen und vom DAV geprüften Wanderleitern, und Fachübungsleitern eigenverantwortlich durchgeführt.
  • Bei allen angebotenen Touren handelt es sich um offizielle Touren (Führungstour:FT) der Sektion mit entsprechendem Versicherungsschutz.
  • Die telefonische oder schriftliche (Email) Anmeldung erfolgt direkt bei dem/der jeweiligen Führer/in.
  • Mit der Anmeldung ist eine Anmeldgebühr von 5,00 an den/die jeweilige/n Führer/in zu leisten. 
  • Die TN.Gebühr beträgt in der Regel 10,00 pro Tag und wird im Rahmen der geltenden Honorarordnung der DAV Sektion Ringsee festgelegt. Die Anmeldegebühr wird auf die TN-Gebühr angerechnet. Über die tatsächliche Höhe der TN-Gebühr entscheidet der/die jeweilige Führer/in, je nach Dauer der Gesamttour, Anzahl der TN und der entstehenden Gesamtkosten der Unternehmung.
  • Ein Rücktritt von der verbindlich gebuchten Tour ist nur in begründeten Ausnahme-Fällen möglich. (Insbesondere schlechtes Wetter ist kein Rücktrittsgrund!). 
  • Über die Teilnahme an einer Tour bzw. die Durchführung der Tour entscheidet ausschließlich der/die Tourenführer/in in eigener Verantwortung. Bei Absage der Tour durch den/die Tourenführer/in wird die Anmeldegebühr selbstverständlich zurückbezahlt.
16.11.2019
Klausenberg/Chiemgauer Alpen/Haertl

Vom Laubenstein zum Klausenberg - Kammwanderung für Genießer

Gehzeit: ca. 6,5 Std.; Höhenunterschied: ca. 1200 Hm

Kategorie: mittel

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl

Hinweis: Die Wanderung endet bei Schneelage ggf. am Laubenstein

14.12.2019
Wülzburg und Steinerne Rinne/Südliche Frankenalb/Haertl

Von Weißenburg nach Ellingen - Naturschätze und Kulturdenkmäler am Rande der Weißenburger Alb

Gehzeit: ca. 6-7 Std.; Höhenunterschied: ca. 600 Hm (Gesamtstrecke ca. 25 km)

Kategorie: mittel

--> Achtung ausgebucht! Es können keine weiteren Teilnehmer mehr aufgenommen werden!

28.12.2019
Haindorfer Berg/Chiemgauer Alpen/Haertl

Gemütliche Gipfelstund' am Ende des Jahresrund' - Beschauliches und Besinnliches am Haindorfer Berg

Gehzeit: ca. 5 Std.; Höhenunterschied: ca. 600 Hm

Kategorie: leicht

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl

18.01.2020 -19.01.2020
Winterschmankerl am Goldsteig/Oberpfälzer Wald/Haertl

Über das "Grüne Dach" von Waldmünchen nach Furth im Wald

Gehzeit: ca. 5 bis 7 Std pro Tag.; Höhenunterschied: ca. 600 bis 900 Hm pro Tag

Kategorie: mittelschwer, Passagen "schwer"

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl; Anmeldung bis spätestens 30.11.2019

 

08.02.2020
Sulzberg/Mangfallgebirge/Haertl

Der Sulzberg - Aussichtsreicher Waldkegel am Ausgang des Inntals

Gehzeit: ca. 5,5 Std.; Höhenunterschied: ca. 700 Hm

Kategorie: mittel

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl

07.03.2020
Ziegenwanderung/Nördlinger Ries/Haertl

Unterwegs im Rythmus der Ziegen - Entschleunigendes Wandern als Erholung für Geist und Seele

Gehzeit: ca. 5 bis 6 Std.; Höhenunterschied: ca. 500 Hm

Kategorie: leicht

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl

21.03.2020
Karstwunderwelt Veldensteiner Forst/Mittlere Frankenalb/Haertl

Türme, Tore, Wände und Höhlen - Rundtour in der bizarren Felsenlandschaft des Veldensteiner Forstes

Gehzeit: ca. 7 Std.; Höhenunterschied: ca. 600 Hm

Kategorie: mittel

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl

18.04.2020
Sonnenspitz/Kocheler Berge/Haertl

Der Sonnenspitz - wilder und milder Berg-Zwerg über dem Kochelsee

Gehzeit: ca. 5,5 Std.; Höhenunterschied: ca. 700 Hm

Kategorie: schwer

--> Nähere Infos bei Sebastian Haertl; Teilnehmerbegrenzung auf max. 4 Personen!

09.05.2020 -20.05.2020
Wandern in Slowenien/Notranjski in Primorski kras + Haloze/Haertl

Vorankündigung:

Subalpine Berge, weitläufige Wälder und pittoresker Karst - Zwischen Krainer Schneeberg und "Triglav der Steiermark"

Gehzeiten: ca. 4 bis 7 Std. pro Tag; Höhenunterschied: ca. 400 bis 1000 Hm pro Tag

-->Nähere Infos bei Sebastian Haertl; Anmeldung bis spätestens 31.12.2019!


 

 

25.06.2020 -28.06.2020
Hochtourenkurs/Stubaier Alpen/mittel/Kettner (voll belegt)
06:00 -20:00

Hochtour+ Gletscherkurs auf der Franz-Senn-Hütte im Stubaital in Kooperation mit der Sektion Erlangen und Aichach

 

Auf der Franz Senn Hütte haben wir die Möglichkeit im Übungsgelände Ausbildungsinhalte auszuprobieren und zu erleren. Zudem werden wir im Gelände die gelernten Inhalte anwenden und den ein oder anderen 3000er besteigen. Im Vorfeld (ca. 2 Wochen zuvor) wird es ein Vortreffen geben, bei dem offene Fragen geklärt werden.

 

Anforderungen: Kondition für 8 Std. Gehzeit

 

Ausbildungsinhalte: Knotenkunde, Orientierung, Tourenplanung, Spaltenbergung, Gehen am Seil im Fels und am Gletscher, Sturztraining im Firn

 

Ausrüstung: Gurt, Helm, Steigeisen + entsprechendes Schuhwerk, Reepschnur 5-6mm (2x 3-4m, 1x 1m), 3 Schnappkarabiner, 3-4 Schraubkarabiner, Eispickel, Bandschlingen (2x 120cm)

 

Mindestteilnehmerzahl: 4

 

Unkosten: Fahrtkosten, Übernachtung + Verpflegung, Ausbildungspauschale wird im Januar 2020 bekanntgegeben

 

Anmeldung: sebastian.kettner@dav-ringsee.de (Bitte nennt Referenzen bzgl. eurer Kondition)

 

 

 

Das gesamte Winterprogramm aller Abteilungen

Klettern und Hochtouren mit Alpinschule Pustertal

Andrea Anzalone

Eichinger Suanne

 

Fitzner Harald

 

Mail: harald.fitzner@dav-ringsee.de

Haertl Sebastian

Trainer C Bergwandern / DAV-Wanderleiter

Mail: sebastian.haertl@dav-ringsee.de

Kaufmann Michael

FÜL Bergsteigen

Tel: 0841/8817309

Mail: michael.kaufmann@dav-ringsee.de

Kettner Sebastian

Trainer C Bergsteigen

Mail: sebastian.kettner@dav-ringsee.de

Kleine Ulrike

FÜL Bergsteigen

Tel.: 0178-600 4326

mail: ulrike.kleine@dav-ringsee.de

Pöhler Ernst

DAV Wanderleiter

Tel: 0841/77354

Mail: ernst.poehler@dav-ringsee.de

Simak Roger

DAV Wanderleiter

Tel.: 0175/4398745

Mail: roger.simak@dav-ringsee.de

Waldmüller Wolfgang

Tel.: 0804/29788601

2018 – Alles im Fluss   

Tourenrückblick 2018 von Sebastian Haertl

 

Aller Jahre Ende, der DAV-Jahresbericht als Bürde

Der so manchen stellt vor eine große Hürde.

Frisch und bunt und interessant soll er sein –

Sonst ihn niemand lesen würde!

 

So probier‘ ich es aus mit einem Gedicht,

statt einer langen Geschicht‘.

Und wem es nicht gefällt,

sich besser im Hintergrund hält.

Sonst entfährt es meinem Rachen –

„Er soll selbst es besser machen!“

 

Was 2018 ganz besonders war –

ich weiß es nicht.

Viele einzigartige Stunden und Erlebnisse summieren sich über‘s Jahr

Die Höhepunkte darunter -

abhängig eines jedem ganz persönlicher Sicht.

Froh stimmt uns jedoch das Glück

Dass wir immer gesund und wohlauf sind zurück.

 

Der Winter machte sich über lange Zeit rar

Sodass an Eis und Schnee oft Mangel war.

Frühlingshaft im Januar ging’s los

Mit einer großen Rund‘ über die Riesenburg bei Doos.

In der Fränkischen Schweiz 26 km und 1029 Höhenmeter –

Ist durchaus sportlich und schafft nicht jeder.

 

Doch Zeit wurd’s zu gehen höher hinaus

Für’s Gebirg‘ holten wir dann die Schneeschuhe heraus.

Nieder‘ Bleick, Eibelkopf und Schwarzenberg hießen die Ziele

Die bewaldeten Alpenrandberge kennen nicht viele.

Das soll auch so bleiben

Daher will ich nicht zu viel davon schreiben!

 

Höhen, Höhlen und ein tiefes Wind(es)loch

Ende März begleitet uns in Franken der Winter doch.

Von Pommelsbrunn nach Hohenstadt, rauf und runter

Zunächst noch ganz munter.

Hinauf zur Geißkirche geht’s nicht mehr so locker

Und man freute sich in Eschenbach über den Wirtshaushocker.

Es stoßen bald die Krüge an – Zum Wohl! – es geht zurück mit der Bahn!

 

Im April an allen Ecken ein Triefen aus dem sumpfigen Schnee

Trotzdem war’s im Bayerwald schee!

Auch am Arber ist’s kein gemütlich Spazierengeh’n

Will man Spektakel an Rißloch- und Hochfällen seh’n.

 

Der Mai führt in den Chiemgau rein

Auf wildem Weg alleine sein – das ist fein!

Rudersburg, Karkopf und Hochscharten

Dort mit viel Natur aufwarten.

Dem Prinzregenten zu Ehren,

steigt man zum Frieder, dem hehren.

Wer gut 4 Stunden auf namentlichem Steige wandelt

Wird merken, um welch besonders Fleckerl es sich handelt.

Dem Fotografen sei empfohlen ein Stativ

Um einzufangen das fantastische Zugspitzmassiv.

 

Im Sommer gefallen die hohen Berge sehr

Also muss ein Dreitausender her, aber bitte nicht zu schwer.

Vor der Eisarena der Ötztaler Alpen zu wandern

Über Fundusfeiler und Wildgrat von der einen Hütte zur andern.

Namens Städte Ludwigsburg und Erlangen –

Kein unmögliches Unterfangen.

Wohl braucht’s gut Ausdauer, Wetter und sicherTritt

Sonst nimmt man bloß einen Gipfel mit!

 

Feucht und gewittrig im Julei

Das ist im Sommer so – ja mei …

Folglich lass das Kraxeln im Karwendel lieber sei‘.

Am Bärenlahner und Sonnjoch dann zu lang und zu steil

Die Seekarspitz‘ am Achensee geht aber allerweil.

 

Im August in den Rätikon

Mit den drei schönsten Gipfeln eine bärige Sache schon.

Kämpft man sich durch des Rachens Schlund

Übersteht des Bilkengrats Abgrund

Packt man der Sulzfluh Gipfelrund.

Bei Wolken, Nässe und Nebel

Sitzt Petrus allerdings am längeren Hebel.

Die Drei Türme lassen wir lieber sein

Und trinken auf der Lindauer Hütte Wein.

 

Es geht weiter über drei Jöcher nach Graubünden –

Solche Landschaft muss man erst finden!

Mutter Naturs Launen

Versetzen Dich in’s Staunen.

Sechs Stunden lang

Bis zur Schesaplanahütte unter wildem Felsenabhang

 

Geübte Geher meistern den Schweizer  Steig leicht

Das Panorama weit nach Süden reicht.

Die Schesaplana ist ein Rummelplatz

Vom Lünersee ja nur ein Halbtagessatz.

Viel schöner ist’s doch zu verweilen

Auf der Douglasshütte den Augenblick mit Freunden zu teilen.

 

Längst ist die Rundtour aber nicht vorüber

Braucht’s noch gut 4 Stund‘, in‘s Rellstal und Tschagguns hinüber.

Oder auch ein bisschen länger

Wenn man wird zum Käse-Fänger.

Sura Kees der Alpe Lün empfiehlt der Dichter

Wenn auch der Duft verzieht so manche Gesichter.

 

Im Vorkarwendel Stierjoch und Kotzen -

Viele werden wegen der anfänglichen Forststraße motzen -

Sind eine Riesentour,

Wenn man sich gut auskennt nur!

Leichtfertig Aspiranten muss ich warnen

Die Berge nach kurzem Stück Ihr Gesicht enttarnen!

 

Im September ist’s schließlich so weit,

Dass König Triglav uns zum dritten Mal schreit.

Vom letzten Jahr‘ wurd‘ uns gelehrt,

Die Julischen Alpen sind immer eine Reise wert!

Ehre, wem Ehre gebührt,

Geduldig Vorbereitung zum Gipfelerfolg führt.

 

Der Sommer war heiß und lang -

Auch im Oktober ihm kaum der Herbst die Oberhand abrang.

Mystisch wabernde Nebelschwaden

Morgendlich wenig zum Osterfeuerkopf einladen.

Einsame Steigspuren, gleich einer Himmelsleiter

Leiten zum Eschenloher Hirschberg weiter.

Durch’s Judental stieg man hinab in Richtung Wengen

Um das i-Tüpferl, die Asamklamm, noch dranzuhängen.

 

Nicht überall ist’s im November still

Doch lassen sich Winkel finden, wenn man will.

Sogar am Tegernsee –

Gut besucht wie eh und je

Gibt es Ecken,

Wo sich Reh und Hirsch verstecken.

So lernten wir den Ringspi[BH6] tz kennen,

zu dem sich kaum Touristen verrennen.

 

2018 wird noch ein paar Tage bleiben

Der Autor nun aber aufhört zu schreiben.

Sonst wird’s dem Leser zu lang

Und es verhallte – wie wäre das schade – der Worte klang.

 

So blicken wir gespannt auf’s Neue Jahr

Ereignisreich wird’s auf alle Fälle – das ist klar!

In diesem Sinne zu guter Letzt

Sei mit „Ein gutes Neues!“ ein Ende gesetzt.

 

VENEDIGER hÖHENWEG - SÜD