DAV SEKTION RINGSEE e.V.
INGOLSTADT

Historie

Der Grundsatzbeschluss zum Bau des DAV-Kletterzentrums erfolgte bei der Jahresmitgliederversammlung 2003 mit der Wahl einer neuen Vorstandschaft unter Führung des 1. Vorsitzenden Stefan Moser. Nach Prüfung mehrerer möglicher Standorte stellte die Stadt IN der Sektion die Betriebshalle auf dem ehemaligen Wienzierlgelände zur Verfügung. Nach intensiver Planungsarbeit und Förderzusagen von der Stadt Ingolstadt, dem BLSV und DAV wurde im Frühjar 2015 mit der Sanierung und dem Ausbau der Halle begonnen. Im ersten Bauabschnitt wurde zunächst nur der Sanitärbereich und die ersten Kletterwände erstellt. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass fast alle Gewerke u.a. Abrissarbeiten, Einbau Fenster und Türen, Einbau Fußbodenheizung, Verlegung Elektroinstallation  uvm. in Eigenleistung durch Sektionsmitglieder erfolgte. Prarallel zum Bau wurde von den Sektions-Verantwortlichen das Betriebs- und Nutzungskonzept mit  Theken- und Bistrobetrieb, Öffentlichkeitsarbeit, Preisgestaltung uvm. entwickelt. Nach nur 7 Monaten Bauzeiten konnte das DAV-Kletterzentrum im Januar 2016 mit einem Tag der offenen Tür den laufenden Betrieb aufnehmen, der bis heute mit wenigen Ausnahmen ununterbrochen fortgeführt wird. Bereits im 1.Betriebsjahr 2006 konnten mehr als 20000 Eintritte verzeichnet werden. Zudem wurde ein Kurskonzept für Einstieger- ud Fortgeschrittenen-Kurse entwickelt und das Schul-Klettern etabliert.

Im Bauabschnitt I wurden insgesamt 850 T€ investiert und von den Mitgliedern mehrere Tausend Stunden ehrenamtlich geleistet.

VEREINSHEIM, KINDERKLETTERBURG und  BAU KURSWAND 2009

Die überaus positive Entwicklung der Besucherzahlen im Kletterzentrum und der starke Mitgliederzuwachs bei der Sektion mit einer Verdoppelung von 1500 auf 3000 Mitglieder machten es möglich, den 2. Bauabschnitt mit Bau der Kinderkletterburg und dem Ausbau des OG mit Vereinsheim, Jugendraum und Geschäftsstelle bereits 2007 in Angriff zu nehmen. Nach etwa 1-jähriger Bauzeit konnte im Herbst 2008 die Kinderkletterburg und das DAV-Vereinsheim mit Geschäftsstelle und Jugendraum eingeweiht werden. Im Jahr 2009 wurden zudem zwei kleinere Kurswände eingebaut um die Kletterfläche zu erweitern und speziell Routen für den Kursbetrieb anzubieten.

Für den  Bauabschnitt II und den Bau der beiden Kurswände  wurden ca. 450 T€ investiert und wieder sehr  viele Arbeiten in Eigenleistung umgesetzt.

AUSBAU KLETTERWÄNDE & BISTRO

Im Bauabschnitt IIIa wurde die noch ungenutzte nordöstliche Wandfläche der Halle mit weiteren Kletterwänden ausgestattet. Um dies zu realisieren musste zudem der Bistrobereich verlegt und dafür eine Empore in die Halle eingebaut werden. Durch diesen Ausbau der Kletterfläche verfügt das DAV-Kletterzentrum damit über eine Kletterfläche von über 2500 qm an 83 Linien in allen Schwierigkeitsgraden.

Für diesen Bauabschnitt wuden insgesamt ca. 380 T€ investiert.

AUSBAU SANITÄRBEREICH/GRIFFEWASCHRAUM&LAGER

Beim Bau des neuen Alpenvereinszentrums wurden im Kletterzentrum die Sanitärräume erweitert und die bisherigen Räume komplett saniert. Daneben wurde zusätzlich ein Griffewaschraum mit Werkstatt und ein neues Griffelager geschaffen.

Für den Bauabschnitt IIIb wurden für das Alpenvereinszentrums und den Ausbau des Kletterzentrums insgesamt ca. 2,1 Mio € investiert.