homedie SektionMitgliedschaftImpressumKontaktsite-map

Naturlehrpfad Obereichstätt

Als klein aber fein hätte man unser eher spärliches Grüppchen bezeichnen können, das sich geschmälert durch Urlaub und Grippe zur ersten Halbtagestour der Minimäuse getroffen hatte. Tagesziel war es, gemeinsam einen Teil des Naturlehrpfades zu bewältigen. Da die eigentliche Länge 8,5km beträgt und  mit einer  Gehzeit von 3-4 Std. angegeben ist, wollten wir die Strecke je nach Spaß und Kondition unserer Mäuse ausrichten!

Ausgangspunkt war der Parkplatz vor der Hüttenschänke in Obereichstätt. Von dort gingen wir dann zum ehemaligen Hüttenwerk wo der sog. „Stadtweg“ beginnt und sofort steil aufwärts führt. Linkerhand kann man auf dem einstmaligen Werksgelände monumentale Eisenskulpturen des Bildhauers Alf Lechner bewundern, die in gewisser Hinsicht die Obereichstätter Eisentradition fortsetzen. Nach einem anspruchsvollen, aber mühsamen Aufstieg (und 2 nicht bemerkten Lehrtafeln), erbot sich uns Älteren ein herrlicher Blick aufs Tal. Die Kinder hatten mehr Augen für die dortige Steinbruchhalde, die nach einer kleinen allgemeinen Trinkpause sofort in „Beschlag“ genommen wurde.

Dank vorherigem Hinweis hatten alle Hämmerchen und Meisel im Gepäck. Einziges Manko war die Tatsache, dass die Sonne noch einmal alles gegeben hat und wir weder Sonnencreme noch Kopfbedeckung dabei hatten. Während die Väter mit ihren Sprösslingen eifrig am Klopfen waren, nutzten die Mamis die Gelegenheit für einen gemütlichen Ratsch auf einer nahe gelegenen Bank.


Irgendwann viel später folgten wir dann doch noch dem „Panoramaweg“. Diese immergrüne Hangkante bietet einen guten Lebensraum für unzählige Insekten und sonstigem Getier, unter anderem Heuschrecken von einer beachtlichen Größe. Eine davon begleitete uns längere Zeit als Anschauungsobjekt in einer luftdurchlässigen Becherlupe (wurde danach wieder frei gelassen). Etwas weiter entfernt gab es eine Seilwinde für Gleitschirme die zu unserer Freude gut ausgelastet war, zumindest sahen wir so manchen Flieger durch die Luft gleiten. Bei der kleinen durch ihre Anmut und Bescheidenheit zum Verweilen einladenden Kapelle beschlossen wir dann umzukehren.

Zurück ging’s dann schon nach etwa der Hälfte der Strecke durch den Wald bergab und so waren wir gegen 17.30 Uhr wieder am Parkplatz. Jetzt konnten wir endlich guten Gewissens in die Hüttenschänke einkehren und den Tag mit einer Brotzeit und einem kühlem Radler ausklingen lassen. Die Kinder tobten noch bis zum Umfallen zusammen auf dem kleinen Spielplatz und da es ein lauer Abend war, wurde es dann doch ein wenig später.

 

Und eines haben wir heute gelernt: Nicht nur Regensachen gehören bei jeder Tour ins Gepäck auch Sonnencreme und Kopfbedeckung!

Die Wastls


<zurück>


© DAV Sektion Ringsee e.V. // Programmierung: Roland Büchl // Letzte Aktualisierung: 16.05.2012 10:08