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Nikolauswanderung am 3.12.11
Pünktlich um 14 Uhr trafen sich am Samstag 16 Familien (sozusagen 62 Personen und 2 Hunde) in Hexenagger zum Aufbruch für die Nikolauswanderung. Einige Kinder waren schon gespannt, ob die Wanderung sie auch zum Nikolaus führen würde. Es dauerte noch etwas, bis alle ihre Sachen beisammen hatten und wir sicher waren, daß alle angemeldeten Familien anwesend waren. Der Weg führte uns sofort steil bergauf zum Schloß Hexenagger, das, aufgrund des fehlenden Weihnachtsmarktes, sehr verlassen wirkte. Nachdem die größeren Kinder froh waren, endlich loslaufen zu können und dies auch taten, streikte aber dafür unser kleinster Läufer. Ihm war es zu steil und zu anstrengend und er sah doch bei seinem Papa so eine einladende Kraxe. Bald darauf saß er fröhlich in dieser und schaute sich die Landschaft von dieser Perspektive an. Oben auf den Feldern gab es dann die erste kleinere Pause. Das „Kornfeld“ (bestehend aus einer Art Riesengräsern) konnte man nicht einfach links liegen lassen. Also waren im Nu die Kinder und auch einige Erwachsene in diesem Labyrinth verschwunden und man mußte aufpassen, daß man darin nicht jemanden vergaß. Nur kurz darauf stießen wir auf einen weiteren Abenteuerspielplatz. Schloß Hexenagger hatte hier seine alten Weihnachtshütten vom Weihnachtsmarkt gelagert. Diese wurden gleich begutachtet und in einer Hütte fanden wir sogar noch aufgehängte Weihnachtskugeln. Auch die beiden Hunde fanden den Platz toll und begannen wie wild zu spielen. Da wir genug Zeit eingeplant hatten, konnten die Kinder alles in Ruhe besichtigen. Wir gingen den Weg weiter bergab, überquerten die Straße und hatten nun einen Pfad im Wald vor uns, der steil bergauf führte. Das war schon eine Herausforderung für den Kinderwagen. Vorher legten wir aber noch eine kreative „Landart“ Phase ein. Nach anfänglichem Zögern, waren bald alle Kinder mit Begeisterung dabei. Und es kamen tolle Bauwerke heraus, wie z.B. eine Hängematte, ein Vogelnest, eine Spinne, ein Strauß und viele Hütten. Nun begann leider das Wetter umzuschlagen und es fing zu regnen an. Oben auf der Höhe wurde es zudem noch windig und damit kalt. Die Kinder schienen dies gar nicht zu bemerken, denn sie fanden den Nikolaus mit seinem Gehilfen, die an der 1000 jährigen Eiche standen. Sofort sammelten sich die Kinder um beide und lauschten gespannt der Nikolausgeschichte. Einige Kinder sagten ein Gedicht auf und auch ein paar Lieder wurden gesungen, so daß natürlich alle Kinder ein Nikolauspäckchen bekamen. Der Nikolaus und sein Gehilfe verließen uns und wir testeten noch schnell wie viele Kinder man brauchte, um den Stamm der Eiche zu umfassen (es waren ca. 13 Kinder). Zuletzt schauten wir uns noch kurz eine ehemalige Burganlage an, deren Zugbrücke im Rahmen eines Grundschulprojekts nachgebaut wurde. Langsam wurde es aber allen kalt und so machten wir uns schleunigst auf Richtung Gaststätte. Hier wärmten wir uns alle auf , wurden nett bedient und bekamen schnell unser vorbestelltes Essen. Die Kinder bekamen sogar als Nachspeise jeder noch ein Überraschungsei von der Bedienung. Das war der perfekte Abschluß.
Uli Krämer
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